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PSAgA-Schulung – sicher arbeiten mit persönlicher Schutzausrüstung gegen Absturz

Unsere Ausbilder kommen aus der Praxis und vermitteln nicht nur theoretische Grundlagen. Ein wesentlicher Bestandteil unserer PSAgA-Schulung sind praktische Übungen mit der persönlichen Schutzausrüstung. Die Teilnehmer lernen dadurch, PSAgA sicher einzusetzen und typische Situationen aus dem Arbeitsalltag richtig einzuschätzen.

Arbeiten auf Dächern, Bühnen, Anlagen, Regalsystemen oder anderen erhöhten Arbeitsplätzen gehören in vielen Unternehmen zum Alltag. Gleichzeitig zählen Abstürze zu den besonders schweren Gefährdungen im Arbeitsleben. Wo Absturzgefahren nicht durch technische oder organisatorische Maßnahmen ausreichend verhindert werden können, kann der Einsatz von Persönlicher Schutzausrüstung gegen Absturz (PSAgA) erforderlich werden.

Das bloße Bereitstellen eines Auffanggurtes reicht jedoch nicht aus. Beschäftigte müssen wissen, welche Ausrüstung für die jeweilige Tätigkeit geeignet ist, wie sie richtig angelegt wird, welche Anschlagmöglichkeiten verwendet werden dürfen und wie sie sich bei Arbeiten mit Absturzgefahr sicher verhalten. Genau hier setzt die PSAgA-Schulung des FB Safety Campus an.

Warum eine PSAgA-Schulung unverzichtbar ist

Persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz kommt dort zum Einsatz, wo eine Absturzgefährdung besteht und vorrangige Schutzmaßnahmen nicht ausreichend umgesetzt werden können.

Dabei muss grundsätzlich die Rangfolge der Schutzmaßnahmen berücksichtigt werden. Kollektive beziehungsweise technische Schutzmaßnahmen – beispielsweise Geländer oder geeignete Absturzsicherungen – haben grundsätzlich Vorrang vor persönlichen Schutzmaßnahmen.

Ist der Einsatz von PSAgA erforderlich, entstehen besondere Anforderungen. Denn die Sicherheit hängt nicht allein von der Qualität der Ausrüstung ab. Entscheidend ist auch, ob der Anwender sie richtig auswählt und benutzt.

Ein falsch eingestellter Auffanggurt, ein ungeeigneter Anschlagpunkt oder ein falsch verwendetes Verbindungsmittel kann die Schutzwirkung erheblich beeinträchtigen.

Eine fundierte PSAgA-Schulung vermittelt deshalb nicht nur, welche Ausrüstung vorhanden ist, sondern wie das gesamte Sicherungssystem funktioniert.

DGUV-Regelwerke als Grundlage der PSAgA-Schulung

Für den Einsatz persönlicher Schutzausrüstung gegen Absturz sind insbesondere die Vorgaben der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung von Bedeutung.

Zu den zentralen Regelwerken gehören die DGUV Regel 112-198 „Benutzung von persönlichen Schutzausrüstungen gegen Absturz“ sowie – für Rettungssysteme – die DGUV Regel 112-199 „Benutzung von persönlichen Absturzschutzausrüstungen zum Retten“.

Hinzu kommen unter anderem die DGUV Vorschrift 1 sowie die Anforderungen aus dem Arbeitsschutzrecht und der betrieblichen Gefährdungsbeurteilung.

Diese Grundlagen bilden auch einen wichtigen Bestandteil unserer Schulung. Dabei geht es jedoch nicht darum, Vorschriften lediglich auswendig zu lernen.

Die Teilnehmer sollen verstehen, warum bestimmte Schutzmaßnahmen erforderlich sind und welche Auswirkungen eine falsche Anwendung haben kann. Dieses Verständnis ist eine wichtige Voraussetzung dafür, dass Sicherheitsregeln später auch im Arbeitsalltag konsequent umgesetzt werden.

Was Teilnehmer in unserer PSAgA-Schulung lernen

Die PSAgA-Schulung beim FB Safety Campus verbindet theoretisches Fachwissen mit praktischen Übungen. Die Teilnehmer lernen den Aufbau und die richtige Verwendung der Ausrüstung kennen und setzen das Gelernte anschließend praktisch um.

Zu den wesentlichen Schulungsinhalten gehören:

  • Grundlagen und DGUV-Regelwerke
  • Gefährdungen bei Arbeiten in der Höhe
  • Aufbau und Bestandteile der PSAgA
  • Auffanggurte und Verbindungsmittel
  • geeignete Anschlagmöglichkeiten
  • richtiges Anlegen und Einstellen der Ausrüstung
  • Sichtkontrolle vor der Verwendung
  • Erkennen von Schäden
  • sichere Verwendung der PSAgA
  • Grundlagen des Verhaltens nach einem Absturz
  • praktische Übungen mit der Ausrüstung

Gerade der Praxisteil ist entscheidend. Einen Auffanggurt auf einer Abbildung zu sehen, ist etwas anderes, als ihn selbst korrekt anzulegen, einzustellen und in Verbindung mit den übrigen Bestandteilen des Systems zu verwenden.

Praxisnahe PSAgA-Ausbildung beim FB Safety Campus

Beim FB Safety Campus steht deshalb die praktische Anwendung im Mittelpunkt.

Unsere Ausbilder kommen aus der Praxis und kennen Arbeiten in absturzgefährdeten Bereichen aus realen Einsatzsituationen. Dieses Wissen fließt unmittelbar in unsere Schulungen ein.

Wir möchten den Teilnehmern nicht nur erklären, was nach einem Regelwerk erforderlich ist. Sie sollen verstehen, wie sie sich vor Beginn einer Tätigkeit vorbereiten, ihre Ausrüstung kontrollieren und PSAgA anschließend fachgerecht verwenden.

Dabei arbeiten die Teilnehmer selbst mit der Ausrüstung. Das richtige Anlegen und Einstellen des Auffanggurtes wird ebenso praktisch behandelt wie der Umgang mit Verbindungsmitteln und geeigneten Anschlagmöglichkeiten.

Fehler können dadurch bereits während der Ausbildung erkannt und direkt mit dem Ausbilder besprochen werden.

Gerade dieser unmittelbare Austausch ist ein wesentlicher Bestandteil unserer Schulungsphilosophie. Unsere Teilnehmer sollen die Schulung nicht nur mit einem Zertifikat verlassen, sondern mit mehr Handlungssicherheit für ihren Arbeitsalltag.

Auswahl, Kontrolle und richtige Verwendung der PSAgA

Nicht jede Absturzsicherung eignet sich für jede Arbeitssituation. Bereits vor Beginn der Tätigkeit muss deshalb feststehen, welches System für den vorgesehenen Einsatz geeignet ist.

Zur persönlichen Absturzschutzausrüstung können je nach System unter anderem Auffanggurte, Verbindungsmittel, Falldämpfer, Höhensicherungsgeräte und weitere Komponenten gehören.

Ebenso wichtig sind geeignete Anschlagmöglichkeiten. Denn die Schutzwirkung eines Systems hängt immer vom Zusammenspiel seiner einzelnen Komponenten ab.

Vor jeder Verwendung muss der Anwender seine Ausrüstung außerdem auf erkennbare Schäden und einen ordnungsgemäßen Zustand kontrollieren. Davon zu unterscheiden sind vorgeschriebene Prüfungen durch entsprechend befähigte beziehungsweise sachkundige Personen.

Auch diese Unterschiede werden in einer fundierten PSAgA-Schulung vermittelt. Beschäftigte müssen wissen, was sie selbst vor jedem Einsatz kontrollieren müssen und wann eine Ausrüstung nicht mehr verwendet werden darf.

Rettung muss bereits vor Beginn der Arbeiten berücksichtigt werden

Ein besonders wichtiger Punkt beim Einsatz von PSAgA ist die Rettung.

Ein Auffangsystem soll einen Absturz auffangen. Damit ist die Gefahrensituation jedoch noch nicht beendet. Eine aufgefangene Person kann anschließend im Auffanggurt hängen und muss möglichst schnell aus dieser Situation gerettet werden.

Deshalb muss bereits vor Beginn der Arbeiten geklärt sein, wie eine Rettung erfolgen kann.

Unternehmen sollten unter anderem festlegen, welche Rettungsmittel zur Verfügung stehen, wer die Rettung durchführen kann und wie im Notfall vorgegangen wird.

Je nach Tätigkeit und Gefährdungsbeurteilung können dafür zusätzliche Kenntnisse und praktische Rettungsübungen erforderlich sein. Die Anforderungen an die Benutzung persönlicher Absturzschutzausrüstungen zum Retten werden insbesondere in der DGUV Regel 112-199 behandelt.

Das Thema Rettung darf deshalb nicht erst berücksichtigt werden, wenn tatsächlich ein Unfall eingetreten ist. Es gehört zur Vorbereitung von Arbeiten mit Absturzgefährdung.

Für wen eignet sich die PSAgA-Schulung?

Die Schulung richtet sich an Beschäftigte, die bei ihrer Tätigkeit persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz verwenden müssen.

Dazu gehören beispielsweise Mitarbeiter aus Bau und Handwerk, Industrie und Produktion, Montage und Instandhaltung, Gebäudetechnik sowie Lager und Logistik.

Auch bei Arbeiten auf Dächern, erhöhten Anlagen, Wartungsplattformen, Regalsystemen oder anderen absturzgefährdeten Bereichen kann eine entsprechende Qualifikation erforderlich sein.

Für Unternehmen mit mehreren Beschäftigten bietet sich zudem eine Inhouse-Schulung direkt im eigenen Betrieb an. Dadurch können betriebliche Gegebenheiten und konkrete Einsatzbedingungen stärker berücksichtigt werden.

Der FB Safety Campus bietet Schulungen sowohl für Unternehmen als auch für Einzelpersonen an.

Erstschulung und jährliche Unterweisung richtig miteinander verbinden

Eine fundierte PSAgA-Schulung schafft die Grundlage für den sicheren Umgang mit der persönlichen Schutzausrüstung gegen Absturz. Damit das Wissen erhalten bleibt, müssen Beschäftigte darüber hinaus regelmäßig und entsprechend der betrieblichen Gefährdungen unterwiesen werden.

Dabei können wichtige Grundlagen wiederholt sowie Veränderungen bei Arbeitsplätzen, Ausrüstung oder betrieblichen Abläufen berücksichtigt werden.

Entscheidend ist die klare Trennung:

Eine jährliche Unterweisung ersetzt keine erforderliche Erstschulung beziehungsweise praktische Qualifizierung.

Wer PSAgA erstmals einsetzen soll, muss zunächst die erforderlichen Kenntnisse und praktischen Fähigkeiten erwerben. Die wiederkehrende Unterweisung baut anschließend darauf auf und trägt dazu bei, das vorhandene Sicherheitswissen zu erhalten.

Gerade bei PSAgA ist der praktische Bezug besonders wichtig. Tätigkeiten und Übungen, bei denen besondere Gefährdungen bestehen und praktische Fähigkeiten erforderlich sind, können nicht einfach durch ein reines Online-Modul ersetzt werden.

Vorteile einer praxisnahen PSAgA-Schulung für Unternehmen

Qualifizierte Beschäftigte können Gefährdungen besser einschätzen und die bereitgestellte Ausrüstung sicherer verwenden. Dadurch profitieren nicht nur die einzelnen Teilnehmer, sondern die gesamte betriebliche Sicherheitsorganisation.

Eine praxisorientierte Schulung trägt dazu bei, dass Mitarbeiter ihre Ausrüstung richtig anlegen, Komponenten kontrollieren und die Grenzen der verwendeten Systeme kennen.

Gleichzeitig schafft sie ein besseres Verständnis dafür, dass PSAgA immer Bestandteil eines umfassenderen Schutzkonzeptes ist. Für Unternehmen bedeutet das mehr Sicherheit bei Arbeiten in der Höhe, klarere Abläufe und besser qualifizierte Beschäftigte.